Funbrass

Nächster Auftritt

Unterhaltungsabend 2012
31.03.2012
20:00-23:00

Anmeldung



Hauptsponsor

Banner
Raiffeisenbank Bernhardzell

Music Time 2000

Mit einem noch nie dagewesenen, für Bernhardzeller Verhältnisse gigantischen Dorffest wurde das Vereinsjubiläum gefeiert. Während 4 Tagen und Nächten herrschte auf dem Schulhausareal Hochbetrieb, wurde gefeiert und getanzt, musiziert und Musik gehört, gekämpft und gejubelt, gratuliert und gelobt. Die Organisation war vorzüglich, der Publikumsaufmarsch grandios, lobenswert der selbstlose Einsatz der vielen Helfer, strahlend das Wetter, genial die Idee und abschliessend krönend die Leistung am Marschmusikwettbewerb.

Der Grundstein für das Megafest wurde schon vor einigen Jahren gelegt. Mit der frühzeitigen Sicherung des Fürstenländischen Kreismusiktages und der Kantonalen Veteranentagung war der grobe Rahmen gegeben. Mit der Gründung des Organistionskomitees und der Namensgebung begann 1998 der Count-Down für "Music-Time 2000".

OK Music-Time 2000

Der Startschuss fiel am Mittwoch vor Auffahrt mit der Party im Hexenkessel. Schon seit Wochen liess die am Dorfeingang postierte Hexe im Käsekessel nichts Gutes erahnen. Und es ging auch gleich so richtig zur Sache. Das zu einer riesigen Bar umfunktionierte grosse Festzeit füllte sich in kurzer Zeit mit vorwiegend jüngerem Publikum, so dass die vielen Helfer hinter der Bar und im Office bereits am ersten Tag auf eine harte Probe gestellt wurden, welche sie aber bravourös zu meistern wussten. Die DJ's machten das Publikum heiss. Als dann die St. Galler Rock-Band Red Cube auf die Bühne trat, begann es im Hexenkessel so richtig zu brodeln und zu qualmen. Den Kessel endgültig zum Überlaufen brachte die fulminante Show der einheimischen "Guggämusig Sittärä-Chlöpfer". Ihre knapp einstündige Show brachte das Festzelt in erhöhte Explosionsgefahr. In den frühen Morgenstunden fand eine "mega-coole" Party ihren Ausklang.

 

 

clip_image0013Flyer für die 'Party im Hexenkessel'

Als beinahe unüberwindbares Hindernis erwies sich der Umstand, dass am folgenden Auffahrtsmorgen das Festzeit bereits um 8.00 Uhr für die Kantonale Veteranentagung in neuem Glanz bereitstehen musste. Dazu war eine totale Räumung und Reinigung notwendig, um das Zelt mit Festbestuhlung, weissen Tischtüchern und neuer Dekoration festlich herzurichten. Rund 40 Helfer schafften dies in den ersten Stunden des erwachenden, strahlenden Hochsommertages und das Zelt war rechtzeitig bereit für den nächsten Grossanlass.

Der feierliche Einzug der Kantonalen Veteranenfahne und der Apero im Freien wurden durch die Musikgesellschaften Mogelsberg und Bernhardzell festlich gestaltet. Nur zögernd und nach mehrmaliger Aufforderung verliessen die Veteranen den gemütlichen Apero, um im Festzelt ihre ordentliche Jahresversammlung abzuhalten. Parallel dazu wurde für die Frauen ein spezielles Programm durchgeführt. Unter der umsichtigen Führung von Elsbeth Mändli und Pius Krapf wurde ein Spaziergang durch das Dorf gemacht mit Besichtigung der prunkvollen Barockkirche. Nach ein paar Turbulenzen bei der geplanten Kaffeeverpflegung in den dörflichen Restaurants trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Mittagessen im grossen Festzeit. Dank grossartiger Organisation durch Josef Düring mit dem Partyservice von Rolf Sager wurden alle rund 700 Gäste in rekordverdächtiger Zeit von ca. 15 Minuten mit einem kompletten Menu mit Beilagen und Gemüse bedient. Die Veteranen waren voll des Lobes. Während dem unterhaltsamen Nachmittagsprogramm mit viel Blasmusik wurde die Veteranenfahne von den Mogelsberger Musikanten an unseren Veteranenfähnrich Hans Lehmann übergeben, welcher sie mit sichtlichem Stolz entgegennahm. Mit einem ausserordentlich guten Konzert der Buremusik Engelburg ging ein gelungener und gemütlicher Festtag zu Ende und der Verein ist überzeugt, dass die Veteranen die besten Eindrücke von Bernhardzell in die hintersten Winkel des Kantons mit nach Hause nehmen konnten.

 

Der folgende Freitag war ein Ruhetag, welchen die meisten gerne benutzten, um wieder Kräfte zu sammeln, um die zweite Hälfte von Music-Time 2000 einigermassen durchstehen zu können.

Am Samstagabend stieg die grosse Geburtstagsparty 175 Jahre Musikgesellschaft Bernhardzell. Die Patensektion, der Musikverein Waldkirch, welcher in diesem Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum feiern konnte, eröffnete das reichhaltige Abendprogramm während des Aperos mit einem schmissigen Platzkonzert. Punkt 20.00 Uhr marschierte der jubilierende Verein, die Musikgesellschaft Bernhardzell, in festlicher Manier auf die Bühne und erfreute das fast voll besetzte Festzelt mit einem einstündigen, gut einstudierten, hochstehenden und abwechslungsreichen Unterhaltungskonzert. Das schönste Geburtstagsgeschenk machten sich die Bernhardzeller Musikanten gleich selber.

VeteranMittagsverpflegung an der kantonalen Veteranentagung

Die neue, prächtige Vereinsfahne wurde von Fahnenkommissionschef Erich Keller, flankiert von den Fahnenpaten Judith Bolzern und Pius Krapf, entrollt und erklärt. Unter grossem Applaus wurde sie Fähnrich Heinz Egger übergeben. Die alte Vereinsfahne wurde unter gebührender Würdigung für 47 bewegte Dienstjahre zusammengerollt und verabschiedet. Mit gemeinsamem Spiel des Fahnenmarsches des Musikvereins
Waldkirch und der Musikgesellschaft Bernhardzell wurde die neue Fahne von den Dorfvereinen, den Kreisvereinen und der Kantonalfahne begrüsst. In seiner Festansprache gratulierte der Gemeindeammann Franz Müller der Musikgesellschaft Bernhardzell zum Jubiläum und wünschte viel Erfolg und Kameradschaft unter der neuen Vereinsfahne.

 

Nach einer auflockernden, lustigen Showeinlage der Akrobatikgruppe "Spumantinis" nahmen die Freunde aus dem Allgäu, die Musikkapelle Eglofs, das Zepter in die Hand. Sie verstanden es vorzüglich, durch ein abwechslungsreiches, qualitativ hochwertiges Programm mit fetzigen, topaktuellen Hits und sehr guten Showeinlagen, die Stimmung im Zelt anzuheizen. Die vielen geforderten Zugaben waren ein Beweis, den Geschmack des Publikums getroffen zu haben. Nach Mitternacht verlagerte sich das Fest in die Nebenzelte, wo bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert, gezecht und getanzt wurde.

 

VeteranenfahneFeierliche Übergabe der Kantonalen Veteranenfahne

Ein strahlender Sonntagmorgen kündigte einen traumhaften, heissen Kreismusiktag an. Bereits um 08.15 Uhr begann die Stille Bewertung in der Mehrzweckhalle. 11 Musikvereine hatten sich zum Wettspiel angemeldet und gaben ihre durchwegs gut einstudierten, meist sehr anspruchsvollen Selbstwahlstücke vor Jury und Publikum zum Besten. Punkt 13.00 Uhr startete die Marschmusikkonkurrenz, die Hauptattraktion jedes Kreismusiktages. Der riesige Publikumsaufmarsch entlang der festlich beflaggten Strecke mitten durchs Dorf bildete eine eindrucksvolle Kulisse. Die sehr gute Stimmung spornte die 19 teilnehmenden Musikcorps trotz sehr heissen Temperaturen zu bravourösen Höchstleistungen an. Als Krönung des ganzen Musikfestes erreichte der jubilierende und organisierende Verein, die Musikgesellschaft Bernhardzell, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, vor heimischem Publikum, vor den eigenen Haustüren, den 1. Rang in der Marschmusikkonkurrenz. Die Freude der Musikanten war riesig und aufrichtig. Nach je einem 1. Platz am Kantonalen Musikfest in Rorschach und am Eidgenössischen Musikfest in Winterthur wurde endlich der langersehnte Triumph im Kreisverband Wirklichkeit. Leider hatte niemand Zeit, den Erfolg gebührend zu feiern. Ein kurzes Anstossen und Gratulieren, danach musste wieder jeder auf seinen Posten. Das Festzelt platzte beinahe aus allen Nähten und ein grandioses Musikfest ging bei bester Stimmung seinem Ende entgegen. Als letzter Verein trat nochmals die Musikkapelle Eglofs auf und sorgte mit hervorragender Musik für gute Stimmung. Die Freude und Zufriedenheit des Publikums zeigte sich in den vielen nachhaltig geforderten Zugaben und zum x-ten Mal an diesem Musikfest ertönte ein einstimmiger Ruf aus dem Publikum: "Anton, Anton, Anton, Anton!". Zum Abschluss wurde nochmals der topaktuelle Gassenhauer "Der Anton aus Tirol" gespielt, wobei das Publikum lautstark mitsang.

Die meisten waren froh, als der Grossanlass, verbunden mit enormem Aufwand und Einsatz, endlich vorbei war. Manch einer war so ziemlich am Ende seiner Kräfte und froh, sich endlich wieder ausruhen und erholen zu können. Und doch dachten viele bei sich: "Schade, jetzt ist das grosse Fest schon Vergangenheit:' Musikanten, Funktionäre und Helfer konnten stolz sein auf ein einzigartiges, gelungenes Musikfest, und jeder konnte aus tiefstem Herzen sagen: "Es war schön!"

clip_image0011

 

"Music-Time 2000" war auf der ganzen Linie ein voller Erfolg. Die gesamte Planung, Vorbereitung, Durchführung und die Aufräum- und Abschlussarbeiten waren geprägt durch hervorragende Einzelleistungen und selbstlosen Teamgeist. Die wohl heikelste und grundlegendste Aufgabe oblag unserem geschätzten und beliebten Musikpräsidenten Felix Oberholzer zusammen mit seinen Vorstandskollegen: Die Rekrutierung und Überzeugung der geeignetsten Funktionäre zur Gründung des Organisationskomitees. Mit der Wahl und Einsetzung der elf OK-Mitglieder wurde ein solides Fundament geschaffen, worauf sich das Jahrhundertfest aufbauen liess. Für jedes Ressort wurde der beste Mann oder die beste Frau, ganz nach individuellen Fähigkeiten, gefunden. Die hervorragenden Leistungen der OK-Mitglieder verdienen deshalb nachfolgend eine besondere Würdigung.

Buehne
Jubiläumskonzert der Musikgesellschaft Bernhardzell am Samstagabend

Als Festwirt konnte Hobbykoch und Getränkelieferant Arthur Bürke gewonnen werden. Die zu erwartende Besucherzahl stellte hohe Anforderungen an die Organisation von Buffet und Service, Einkauf und Nachschub, Verpflegung, Budgetierung und Abrechnung und vielem mehr. Trotz des übererwartet hohen Publikumsaufmarsches wurde die Aufgabe professionell und bravourös erledigt.

Mit den zwei flexiblen Handwerkern Felix Schöb und Roland Keller wurde das sehr umfangreiche Ressort Bau/Verkehr/Sicherheit abgedeckt. Fast unlösbare bauliche Herausforderungen mit Hauptzelt und Nebenzeiten, Wettspiellokal, Infrastruktur und Absperrungen, sowie Verkehrsregelung und Parkplatzplanung auch für Regenwetter mit durchnässten Wiesen und die Sperrung der Staatsstrasse für die Marschmusikkonkurrenz wurden vom gut harmonierenden Zweierteam hervorragend geplant und ausgeführt. Das Sicherheitskonzept mit Bewachung des Areals rund um die Uhr, Patrouillen und die zeitweise Präsenz von professionellen Hundeführern hat im Wesentlichen dazu beigetragen, dass das ganze Fest ohne nennenswerte Zwischenfälle abgelaufen ist!

Der Unterhaltungschef Thomas Düring hat mit seinen Programmen den Nagel auf den Kopf getroffen. Für jeden Festtag hat er für Haupt- und Nebenzelt mit verhältnismässig geringem finanziellen Aufwand die passenden Musik- und Showgruppen gefunden. Als Verantwortlicher für die Party im Hexenkessel zeigte er Mut zum Besonderen, welcher mit vollem Haus, vollem Erfolg und voller Kasse honoriert wurde.

EglofsMusikkapelle Eglofs (D) mit hervorragender Stimmungsmusik am Kreismusiktag

Für die Organisation der grossen Tombola konnte mit Erwin Breitenmoser ein Musikfreund aus Waldkirch verpflichtet werden. Seine vorgängig gemachten Erfahrungen diesbezüglich konnte er in Bernhardzell voll ausspielen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Hartnäckigkeit brachte er mit relativ bescheidenen Ausgaben einen grossartigen Gabentempel zusammen. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Vreni wurde die Tombola ein voller Erfolg.

Die breit und treffend angelegte Werbung wurde von PR-Chef Ivo luder ausgeführt. Durch enormen zeitlichen Aufwand mit Entwerfen und Setzen der Inserate und Plakate konnten die Kosten tief gehalten werden. Als besonders aufwendig erwies sich das Zusammenstellen des Festführers, verbunden mit der Suche nach Inserenten und Sponsoren.

Ausschliesslich mit der Organisation der Veteranentagung war Josef Düring betraut. Der reibungslose Ablauf derselben war das Resultat einer perfekten, umsichtigen und gewissenhaften Planung. Die Veteranen ausdem ganzen Kanton waren tief beeindruckt vom umfangreichen Programm, von der vorzüglichen Organisation und vor allem vom speditiv servierten und sehr guten Mittagessen.

Unser Präsident Felix Oberholzer übernahm das Ressort musikalische Wettbewerbe. Darunter fiel die Organisation der Marschmusik und der Stillen Bewertung, die Betreuung der Musikvereine, die Verpflichtung und Betreuung der Experten. Sein Einfluss auf den Sieg der Bernhardzeller Musikanten beschränkte sich aber nur darauf, dass er den richtigen Takt und die richtige Lautstärke auf seiner Pauke schlug. Ein erwähnenswertes Detail für die Perfektion der Organisation: Alle elf teilnehmenden Musikvereine an der Stillen Bewertung fanden auf der Bühne die Bestuhlung genau analog ihrer Besetzungsliste vor. Diese Novität erweckte bei den Musikanten nachhaltigen Eindruck.

Als Finanzchef war Andreas Bolzern gefordert. Die umfangreichen Budgets der verschiedenen Ressorts wurden zusammengeführt, analysiert und diskutiert. Kein unnötiger oder überhöhter Ausgabenposten blieb von seinem Rotstift verschont. Seine konsequente und hartnäckige Genauigkeit war Voraussetzung, um die Übersicht und Kontrolle über die vielen verschiedenen Festkassen zu wahren. Mit berechtigtem Stolz und Befriedigung konnte er dem OK und dem Verein eine alle Erwartungen übertreffende Festabrechnung präsentieren. Die Festrevisoren Hans-Peter In Albon und August Zingg waren beeindruckt von der gewissenhaften, sauberen und übersichtlichen Rechnungsführung.

Trotz der unerfreulichen Aussicht auf endlose Schreib- und Büroarbeiten stellte sich für das Sekretariat in verdankenswerter Weise Kurt Renk, Bankleiter der örtlichen Raiffeisenbank, zur Verfügung. Nach seinem Wegzug in der Vorbereitungsphase übernahm Manuela Müller -Krapf diese umfangreiche Aufgabe. Innert 2 Jahren wurden Unmengen von Papier mit Protokollen, Briefen und Listen beschrieben, vervielfältigt, verpackt und versandt.

Die grösste Entdeckung gelang unserem Musikpräsidenten in der Person von Markus Walser als OK-Präsident. Seinem Organisationstalent, seiner Koordinationsfähigkeit und dem umsichtigen und kollegialen Führungsstil ist ein grosser Teil des Festerfolgs zuzuschreiben. Sein beispielloser, uneigennütziger Einsatz für den Verein als Nichtmitglied ist besonders verdankenswert. Mit seiner Idee "Musik verbindet" hat er einen Brückenschlag zum Musikverein Waldkirch erwirkt, welcher einen Monat später sein 100-Jahr-Jubiläum feierte.

clip_image0012

Das Organisationskomitee hat unermesslich grosse und gute Arbeit geleistet. In kameradschaftlichem Rahmen wurden unzählige Probleme besprochen, Ideen ausgetauscht, Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert und immer wieder wurden tragfähige und machbare Lösungen gefunden. Fachmännisch und präzis wurde das grosse Fest organisiert und durchgeführt. Perfektion und Gewissenhaftigkeit waren das Markenzeichen, ebenso wie Kollegialität und Kameradschaft. Der grosse Erfolg war Lohn und Entschädigung, Genugtuung und Befriedigung für die Funktionäre.