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Kirchenkonzert
31. Okt. 2010 -17:00 Uhr
Pfarrkirche Bernhardzell
Countdown:
8 w

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Geschichte
Chronik
Bernhardzell, das schmucke, kleine Bauerndorf am Fusse des Tannenberges, inmitten stolzer und prächtiger Hochstammobstbäume und saftiger Wiesen gelegen, welche vor allem im Frühiahr in eindrücklicher Blütenpracht erscheinen, verfügt über eine ausserordentlich starke Vereinstätigkeit.
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Disziplin und Moral
Mangelnde Disziplin gab durch die ganze Vereinsgeschichte immer wieder Anlass zu Diskussionen. Wie ein roter Faden zogen sich die Ermahnungen von Präsidenten und Dirigenten für fleissiges Üben und lückenlosen, pünktlichen Probenbesuch durch die Protokolle und Jahresberichte. Es wird berichtet, dasszuweilen sogar der Dirigent die Probe wegen schlechter Teilnahme gar nicht erst eröffnete und das Probelokal verliess.
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Uniformen

Früher bestand die einheitliche Kleidung nur aus einem Käppi oder einer Mütze, welche Eigentum der Musikanten war. 1909 wurde beschlossen, dass das Käppi beim Austritt an den Verein abzugeben sei. Bereits 1904 fühlte sich der Verein mit 62 Passivmitgliedern so stark, dass die erste ernsthafte Diskussion über die Anschaffung einer ganzen Uniform entstand. In Anbetracht der alten Instrumente und der dringend notwendig gewordenen Neuinstrumentierung wurde aber darauf verzichtet. Erst 50 Jahre später wurde der lang gehegte Wunsch nach einer Uniform durch den Initianten Johann Edelmann in die Tat umgesetzt. So konnten 1948 die stolzen Musikanten in einem grossen Fest bei strahlendem Wetter mit Festzug und viel Musik die prächtige graue Uniform zur Schau stellen und einweihen. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 7'800.- und OK-Präsident war Carl Hengartner.

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Instrumente und Besetzung

Die Instrumentierung und deren Kosten waren im Laufe der langen Zeit grossen Änderungen unterworfen. Bereits 1835 ist im Kirchenprotokoll die erste Ausgabe für Instrumente zu finden. Für "Dräht fürs Schlagwerk" wurden 30 Heller aufgewendet. "Passtrommel und Blatten" kosteten 1836/37 22 Gulden 57 Heller. Eine Posaune wurde 1839 für 8 Gulden 6 Heiler angeschafft. 1846 wurde ein "Pomperthon" (Bass) für 10 Gulden 48 Heller erstanden.

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Tannenbergmusikanten

Längere Zeit gab es eine "Kleine Besetzung", welche vor allem bei kleineren Anlässen, vereinsinternen Feiern, Vereinsreisen oder Hauptversammlungen zum Einsatz kam.

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Jugend Brass Band Bernhardzell

Unter dem Namen "Jugend Brass Band Bernhardzell" gründete 1995 die Musikgesellschaft eine neue Band mit dem Ziel, den eigenen Nachwuchs professioneller zu fördern. Mit 5 Neumitgliedern und 12 Mitgliedern der Musikgesellschaft im Alter zwischen 12 und 25 Jahren wurde die erste Probe am 12. Januar 1995 unter der initiativen Leitung von René Stadler abgehalten.

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Vereinsorganisation

Mit den sich ändernden Zeiten und Zielsetzungen wechselte auch der Name des Vereins. War anfänglich ausschliesslich von der Kirchenmusik die Rede, so löste sich der Verein im Laufe des 19. Jahrhunderts aus der Kirchgemeinde und trat auf eigene Rechnung auf. 1870 nannte man die Musik "Kirchen- und Feldmusik", später "Feld- und Schützenmusik". In der Folge wurde die Bezeichnung vor allem durch die wechselnde Besetzung bestimmt. So war ab 1904 abwechselnd von der Blechmusikgesellschaft, Musikgesellschaft, Harmonie-Musikgesellschaft zu lesen. Seit 1982 wird vorwiegend Brass Band-Literatur gespielt und die Besetzung und Instrumentierung danach gerichtet, so dass der Verein seit einigen Jahren in original Brass Band-Besetzung auftritt.

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Traditionelle Anlässe

Die Jahresprogramme waren seit jeher stark geprägt durch kirchliche Anlässe. Als wichtigste Feiern wurden das Johanni- oder Kirchenfest und der Fronleichnam erwähnt. Bereits 1849 ist die Mitwirkung der Musik am Fronleichnamsfest protokollarisch festgehalten. Dabei wurde dieser hohe Festtag durch ein Tagwachtständchen auf dem Engibüchel und in der Toregg frühmorgens um 4.30 Uhr feierlich eröffnet. Diese Tradition wurde bis 1948 beibehalten. Vormittags und nachmittags wurde die Andacht und die heilige Messe jeweils musikalisch umrahmt. Noch heute wird die Fronleichnamsprozession und der Festgottesdienst mit Musik festlich gestaltet.

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Music Time 2000

Mit einem noch nie dagewesenen, für Bernhardzeller Verhältnisse gigantischen Dorffest wurde das Vereinsjubiläum gefeiert. Während 4 Tagen und Nächten herrschte auf dem Schulhausareal Hochbetrieb, wurde gefeiert und getanzt, musiziert und Musik gehört, gekämpft und gejubelt, gratuliert und gelobt. Die Organisation war vorzüglich, der Publikumsaufmarsch grandios, lobenswert der selbstlose Einsatz der vielen Helfer, strahlend das Wetter, genial die Idee und abschliessend krönend die Leistung am Marschmusikwettbewerb.

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Zahlen und Daten

Hier finden Sie Zahlen und Fakten zur Musikgesellschaft Bernhardzell.

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